Konzertreise zum Europäischen Jugendmusikfestival 2025 in Katalonien

Vom 29. Mai bis zum 1. Juni fand die 15. Ausgabe des Europäischen Jugendmusikfestivals statt.

Auch eine Flötengruppe der Dithmarscher Musikschule unter der Leitung von Musikschulleiter Richard Ferret nahm daran teil. Die sieben Schülerinnen waren ein Teil der über 4000 jungen Musiker aus 18 Ländern, die auf mehr als 50 Bühnen über 300 Konzerte spielten. Die Begegnungen und der Austausch mit den anderen Gruppen auf Englisch und Spanisch, die ebenso wichtig sind wie die Musik, werden allen in Erinnerung bleiben. Insbesondere die Auftritte einer Gitarrengruppe und eines Musical-Ensembles beeindruckten die Schülerinnen.

Aus dem regnerischen Dithmarschen startete die Reise am 28. Mai ganz früh morgens, so dass die Gruppe schon am selben Tag den ersten Stadtbummel durch Barcelona unternehmen konnte. Die Organisatoren vor Ort hatten auch für Freizeitaktivitäten Zeit eingeplant, so dass die Musiker sich auch abseits der Veranstaltungen ein Bild von Kultur und Gegend machen konnten. Sie besuchten die Altstadt mit trotz enger Straßen sehr hohen Häusern, bei deren Architektur teilweise noch die arabischen Einflüsse sichtbar sind. Neben der Sagrada Familia wurden weitere Bauten des Architekten Antoni Gaudi besichtigt. Eine Seilbahnfahrt gewährte einen imposanten Blick von oben auf die Stadt. 

Am Donnerstag trafen sich alle Teilnehmer beim Eröffnungsevent in Vic mit Parade und Show. Die Dithmarscher Gruppe hatte am Freitagabend ihren ersten Auftritt im Stadtteil El Prat de Llobregat im Kulturzentrum El Cèntric, der zweite folgte am Sonnabendvormittag in Barberà del Vallès im Kulturzentrum La Torre de´n Gorgs. Mit dem Shuttle-Bus startete am Nachmittag die Fahrt nach Manresa zum Festivalabschluss. Die Flötenschülerinnen hatten die große Ehre, auch dort vorspielen zu dürfen. Querflötenlehrerin Isabel Stadie, die leider nicht an der Reise teilnehmen konnte, hatte mit ihnen in vielen Proben ein 20-minütiges Programm einstudiert, das bei allen drei Auftritten viel Beifall bekam.  

Am Sonntag konnten alle noch bis zum Rückflug die freie Zeit im heißen Katalonien genießen und die Eindrücke der vergangenen Tage auf sich wirken lassen.