Mit dem DIMO auf Chopins Spuren in Warschau

Ende Oktober 2019 hat das Sinfonieorchester DIMO der Dithmarscher Musikschule eine Fahrt nach Warschau unternommen.

Wir sind gemeinsam mit Schülern der Musik –und Kunstschule Lübeck über 10 Stunden gefahren, trotzdem war die Stimmung ausgelassen und entspannt.

Als wir ankamen, haben wir zuallererst unsere Zimmer bezogen und sind mit den Musikschülern aus Vilnius und Warschau etwas warm geworden. Wir sind gemeinsam mit den Musikern in die Musikschule zum Proben gefahren. Als wir fertig waren, durften wir uns noch ein wenig in der Stadt aufhalten.

Wir haben ein Museum besucht, das Museum der polnischen Juden. Dank Audioguides und interaktiven Stationen war der Museumsbesuch ein voller Erfolg und wir haben viel Interessantes erfahren.
In diesem Museum war auch ein Konzertsaal, in dem später ein Konzert mit vielen verschiedenen Musikern stattfand, darunter unser internationales, aus litauischen, polnischen und deutschen Musikschülern bestehendes, Orchester. Außerdem haben einige polnische Schüler auf der Bühne ein Gelöbnis abgehalten, eine für deutsche Schüler eher untypische Sache. Sie mussten geloben, sich zu benehmen, immer für die Schule anzustrengen und aufrichtig zu sein. Der Auftritt hat uns allen viel Spaß bereitet und wir durften neue Bühnenerfahrung sammeln.

Das zweite Konzert war in einer evangelischen Kirche. Wir spielten bei den Konzerten den Rock Bottom Boogie, The Hanging Tree und Mary Poppins, um nur ein paar der Titel zu nennen. Auch dieses Konzert hat uns viel Freude bereitet.

Neben dem Musizieren und Konzerten haben wir uns unter anderem die Altstadt angeschaut. Wir sind durch die alten Straßen und Gassen gegangen und haben viel gesehen. „Auf Chopins Spuren“ waren die Worte von Herrn Ferret, als wir an einem Turm vorbei kamen, in dem das Herz von Frederic Chopin eingemauert wurde. Außerdem haben wir den Marktplatz besichtigt. Der Platz steht unter Schutz der UNESCO. Vieles in der Stadt wurde in Krieg komplett zerstört und später wieder aufgebaut.
Der Kulturpalast, der sehr im sowjetischen Stil gebaut ist, hat einen Aussichtspunkt auf der 32. Etage. Der Panoramablick über Warschau hat uns alle ins Staunen versetzt.
Zurück auf dem Boden waren wir noch in einem Einkaufszentrum namens Arkadia, ein wenig shoppen.

Die Rückfahrt dauerte 3h länger als die Hinfahrt, aufgrund einer Sperrung des Berliner Rings. Das kam uns jedoch eher zugute, da wir so noch Zeit mit den Lübeckern hatten, bevor die Fahrt zu Ende ging.

Ein herzlicher Dank geht an Richard Ferret, ohne seine Kontakte wäre eine solche Fahrt nicht möglich.
Zudem ist der Stiftung der Sparkasse Westholstein für einen Zuschuss zu den Buskosten zu danken. Dadurch konnte der Betrag für die Teilnehmer*innen so gehalten werden, dass allen Interessierten die Mitfahrt möglich war.